Luis Stabauer

MEINE SCHREIBENDEN FENSTER

Was ich sehe, höre, rieche, schmecke und fühle erzeugt subjektive „Wahrheit“ in Bildern. Bilder, die ich mit meinen Erinnerungen, mit meinen Ideen, Träumen und Befürchtungen verwebe. Die Bilder verändern sich. Damit sie mir nicht entkommen, schreibe ich sie auf. Immer öfter hinterlassen die verwobenen und geschriebenen Gedanken neue Bilder, setzen sich zuerst in mir fest, dann wollen sie hinaus. Bilder werden zu Texten. In inneren Schleifen und durch Anstöße von außen wachsen Texte, die mir Freude bereiten. Ich öffne ihnen mein Beobachtungsfenster, trete mit ihnen Schritt für Schritt an eine Öffentlichkeit.

Gedichte, Kurzgeschichten, Legenden, Erzählungen, Parabel, Schwänke, ein Roman, … wollen geboren werden. Ich beginne ein Konzept zu entwickeln und gehe mit diesem so lange schwanger, bis ich die Texte freilassen kann. Der Geburtsprozess ist die Beleuchtung, das Licht der anderen.

Die ausgestellten Werke sind meine Fenster nach außen. Sie mögen gesehen und gelesen werden und sie dürfen Gedanken anregen.

Die folgenden Seiten sind Schnittpunkt aus vergangenen, aktuellen und künftigen Aktivitäten meines Schreibens. Meine gesellschaftlichen Verbindungen ergänzen die Informationen, betten mich in ein Umfeld, welches ich mir aussuche.

  Cuándo se despeja el cielo

 

E-Books auf XinXii und anderen Anbietern

E-Book Atterwellen (Hollitzer Verlag): http://bit.ly/2edcXq3

Nächste Lesung am:

9. Noveber 2016, um 18:30 im Jelinek

Lesung der Literaturgruppe "Textmotor"     
Café Jelinek, Otto Bauergasse 9, 1060 Wien

Eigene Texte unter dem Motto:

"Und sie dreht sich doch"  
(Paul Auer, Doris Fleischmann, Georg Rejam, Claudia Sprinz, Luis Stabauer, Sascha Wittmann und Ehrenmitglied Leo Hnidek)
mit anschließender Diskussion
 

15. november 2016, um 19:30 Kunstrauzm Ewigkeitsgasse
Drei Atoren, vier bücher, ein verlag

in erinnerung an Dietmar Ehrenreich und an den Resistenz Verlag

Elisabeth Strasser - Dietmar Koschier - Luis Stabauer - Sebastian Vogt   
Kunstraum 1180 Wien, Thelemangasse 6

Die Vielfalt zeitgenössischer Literatur lässt sich an diesem Abend im Kunstraum Ewigkeitsgasse sehen:

Vom Episodenroman, in dem Tagebucheinträge zu Erkundungsgängen durch das Leben und Zusammenleben werden, über Kurztexte von grotesk bis geistreich und deren sie umkreisenden Interpre­tationen, bis zur Erzählung in Briefen der besonderen Art.

Dazu die Möglichkeit zum Kennenlernen der Autoren und zum Gespräch mit ihnen.