Luis Stabauer

Die Weißen 
Roman von Luis Stabauer, 463 Seiten,
März 2018, im Hollitzer Verlag, Wien

Ein zeitgeschichtliches Panorama im Spannungsverhältnis von Krieg und Verfolgung, Austrofaschismus, NS-Diktatur und Widerstand. Das Suchen einer neuen Gesellschaft von 1934 bis zur Gegenwart.

Nach der Ermordung seiner Eltern durch die Austrofaschisten wird der elfjährige Ernst von der Familie Patosek aufgenommen. Er wird Teil der von Toni Patosek geleiteten Wiener Widerstandsgruppe „Die Weißen“ und zum Vertrauten der kleinen Franzi Patosek. Als die Gruppe auffliegt und ein Großteil der Mitglieder, darunter auch Toni, hingerichtet wird, verlieren sich Franzi und Ernst aus den Augen. Erst 65 Jahre später begegnen sich die Wahlgeschwister wieder.

Mit genauem Blick zeichnet Luis Stabauer die zwei unterschiedlichen Lebenswege nach und analysiert behutsam, wie beide immer wieder von ihrer Vergangenheit eingeholt werden.

Stabauer bettet seinen politischen Roman und die Personen, die diesen prägen, in die konfliktreiche Entwicklung Österreichs im 20. Jahrhundert ein. Ein spannendes und berührendes Buch.  

Univ. Prof. i.R. Dr. Emmerich Tálos

Am Beispiel einer Wiener Familie lässt Luis Stabauer Ereignisse und Verbrechen vor und nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten in ihrer Heimatstadt lebendig werden.  Er hat mit diesem Buch ein Denkmal gegen das Vergessen dieser Zeit geschaffen.

Nikolaus Habjan (Regisseur, Puppenspieler)

MEINE SCHREIBENDEN FENSTER

Was ich sehe, höre, rieche, schmecke und fühle erzeugt subjektive „Wahrheit“ in Bildern. Bilder, die ich mit meinen Erinnerungen, mit meinen Ideen, Träumen und Befürchtungen verwebe. Die Bilder verändern sich. Damit sie mir nicht entkommen, schreibe ich sie auf. Immer öfter hinterlassen die verwobenen und geschriebenen Gedanken neue Bilder, setzen sich zuerst in mir fest, dann wollen sie hinaus. Bilder werden zu Texten. In inneren Schleifen und durch Anstöße von außen wachsen Texte, die mir Freude bereiten. Ich öffne ihnen mein Beobachtungsfenster, trete mit ihnen Schritt für Schritt an eine Öffentlichkeit.

Gedichte, Kurzgeschichten, Legenden, Erzählungen, Parabel, Schwänke, ein Roman, … wollen geboren werden. Ich beginne ein Konzept zu entwickeln und gehe mit diesem so lange schwanger, bis ich die Texte freilassen kann. Der Geburtsprozess ist die Beleuchtung, das Licht der anderen.

Die ausgestellten Werke sind meine Fenster nach außen. Sie mögen gesehen und gelesen werden und sie dürfen Gedanken anregen.

Die folgenden Seiten sind Schnittpunkt aus vergangenen, aktuellen und künftigen Aktivitäten meines Schreibens. Meine gesellschaftlichen Verbindungen ergänzen die Informationen, betten mich in ein Umfeld, welches ich mir aussuche.

   Cuándo se despeja el cielo

 

Im Hollitzer Verlag:
Die Weißen
: ISBN 978-3-99012-462-8
E-Book alle Anbieter: ISBN 978-3-99012-463-5

 

Atterwellen: ISBN 978-3-99012-445-1
E-Book alle Anbieter: 978-3-99012-351-5 oder: http://bit.ly/2edcXq3

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